Final Table FullTiltPoker.net Million Euro

21 Oktober, 2008

München, 20. Oktober 2008. Reich werden – mit null Euro Einsatz!

Dieser Traum eines jeden Pokeranfängers ging jetzt für einen 28-jährigen Amateur
aus Frankfurt in Erfüllung.

Bei dem Final Table der diesjährigen FullTiltPoker.net Million Euro
Challenge, einem der spektakulärsten Poker-Events in Europa mit insgesamt
6.100 Besuchern, erspielte sich Alexander Schwab 130.000 €. Er gewann das
große Geld im Finale, das am vergangenen Freitag vom Sportsender DSF
übertragen wurde, in dem er gegen drei Top-Profis aus dem Team Full Tilt
antrat. Vor dem Kampf gegen die Profis hatte sich Schwab im September im
großen Live-Turnier in Mainz gegen 2.900 Konkurrenten durchgesetzt. Schon
bei der Online-Qualifikation nahmen 31.800 Spieler teil, um dabei zu sein.

No Limit – Texas Holdem

5 Oktober, 2008

Texas Hold’em No Limit wird mit Standartkarten zu 52 Blatt von mindestens zwei und maximal elf Spielern gespielt. Grundsätzlich werden bei Texas Hold’em fünf Spielkarten im Verlauf einer Partie in die Mitte des Tisches gelegt. Zu Beginn einer Partie werden zudem zwei Karten an die Spieler ausgegeben. Alle Mitspieler können nun mit den fünf Board Cards auf dem Tisch und den zwei Hole Cards in ihrer Hand eine Poker-Kombination bilden. Wer dabei das beste Blatt bildet, erhält den gesamten Pott – sprich alles was im Verlauf einer Partie von allen Mitspielern gesetzt wurde. Vor Beginn einer Partie einigen sich alle Spieler auf einen Mindesteinsatz, dem Small Blind (z.B. 5 Euro).

Bei der Spielvariante No Limit ist es ausdrücklich erlaubt den Einsatz bis zum Maximum (All in) aus zu schöpfen, so dass man jeder Zeit um einen beliebigen Betrag erhöhen darf.

Spielverlauf:
Die Spieler sitzen in einer Runde um einen Tisch. Zunächst muss nun ein so genannter “Dealer” bestimmt werden. Der Dealer ist der jenige, der die Karten mischt und ausgibt sowie die Karten in der Mitte des Tisches nacheinander aufdeckt. Im Uhrzeigersinn auf den Dealer folgend kommt der Spieler, der zu Beginn einer Partie den Small Blind setzt. Auf diesen folgt nun der Spieler der den Big Blind setzt und auf diesen alle anderen eventuellen Mitspieler. Diese Aufgabenverteilung rotiert jede Runde im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler, so dass jeder Spieler im Verlaufe einer Partie jede Rolle übernimmt. Bei Anfängern bietet es sich an die Spieleraufgaben gesondert zu kennzeichnen, da es sonst oft zu Irritationen kommt.

Die Spieler sitzen in einer Runde um einen Tisch. Zunächst muss nun ein so genannter Dealer bestimmt werden. Der Dealer ist der jenige, der die Karten mischt und ausgibt sowie die Karten in der Mitte des Tisches nacheinander aufdeckt. Im Uhrzeigersinn auf den Dealer folgend kommt der Spieler, der zu Beginn einer Partie den Small Blind setzt. Auf diesen folgt nun der Spieler der den Big Blind setzt und auf diesen alle anderen eventuellen Mitspieler. Diese Aufgabenverteilung rotiert jede Runde im Uhrzeigersinn um jeweils einen Spieler, so dass jeder Spieler im Verlaufe einer Partie jede Rolle übernimmt. Bei Anfängern bietet es sich an die Spieleraufgaben gesondert zu kennzeichnen, da es sonst oft zu Irritationen kommt.Gesetzt wird dabei folgendermaßen:

Zu Beginn der Runde werden zunächst die Blinds gesetzt. Ein so genannter Small Blind ist zugleich der Mindestbetrag um den ein Spieler erhöhen muss, wenn er denn erhöhen möchte. Der Big Blind ist das Doppelte des Small Blinds und wird vom zweiten auf den Dealer folgenden Spieler gesetzt.

Nun liegt es am nächsten Spieler ob er (1) aussteigen (aufgrund schlechter Karten), (2) mitgehen oder (3) erhöhen (aufgrund besonders guter Karten) möchte. Alle folgenden Spieler müssen mindestens den gleichen Betrag setzen wie ihr Vorgänger um weiterhin im Spiel zu verbleiben.
Ist die Runde wieder beim Small Blind angekommen, muss auch dieser auf den aktuellen Betrag mitgehen um im Spiel zu bleiben. Gleiches gilt auch für den nun wieder folgenden Big Blind, falls dessen Einsatz überschritten wurde.

Er hat nun das letzte Mal die Möglichkeit auch noch zu erhöhen. Hat sich sein zuvor gesetzter Betrag nicht weiter erhöht, kann er auch “checken ��? um die nächste Spielphase einzuleiten. In der nächsten Phase deckt der Dealer nun drei der Board Cards für alle sichtbar in der Mitte des Tisches auf. Der Small Blind beginnt nun, muss aber im Gegensatz zum Startdurchgang nicht setzten. Er kann (1) aussteigen, (2) checken – sprich an den nächsten Spieler weitergeben ohne zu setzen und (3) einen Betrag setzen der mindestens dem Small Blind entspricht und bei der Variante No Limit nach oben hin offen ist.

Alle folgenden Spieler können nun gleichermaßen auf diesen Einsatz reagieren, wobei sie natürlich nur checken können, wenn der vorherige Spieler dies auch tat. Ging die Runde einmal durch und es wurde nicht noch einmal erhöht, deckt der Dealer eine vierte Karte auf und das Setzen beginnt erneut. Gleiches wiederholt sich dann noch einmal bei der fünften offenen Karte.Danach endet die Pokerrunde und alle Spieler können ihre Karten zeigen, wobei dies nur für den Spieler der zuletzt erhöht hat als verpflichtend gilt.

Poker Regeln

4 Oktober, 2008

Allgemeine Texas Hold´em Regeln

Texas Hold’em ist eine Variante des Kartenspiels Poker. Texas Hold’em ist neben Seven Card Stud die am häufigsten in Spielbanken angebotene Art des Poker-Spiels und wird vielfach bei Pokerturnieren gespielt, so auch bei der ursprünglich von Binion’s Horseshoe ausgerichteten Poker-Weltmeisterschaft. Die nunmehrige World Series of Poker findet im Rio All-Suite Hotel and Casino in Las Vegas statt.

Hold’em
Hold’em bezeichnet allgemein all jene Poker-Varianten, bei denen fünf offene Karten (Board cards, auch Community cards) in die Mitte des Tisches gelegt werden, die von jedem Spieler zur Bildung seiner Pokerhand verwendet werden können, während jeder Spieler jedoch nicht mehr als zwei seiner Hand-Karten (Hole cards) verwenden darf.

Neben Texas Hold’em wird in den Spielbanken auch Omaha als weitere Hold’em-Variation angeboten. Texas Hold’em wird häufig kurz Hold’em genannt, doch sollte man diese Abkürzung eher vermeiden, um Verwechslungen mit Omaha auszuschließen.

Karten
Texas Hold’em wird mit einem Paket französischer bzw. anglo-amerikanischer Karten zu 52 Blatt von zwei bis maximal elf Personen gespielt.

Spielkarten im Poker-Format (Poker size) sind meistens etwas breiter als Karten im Standard-Format (sog. Bridge size). Außerdem sollten Karten verwendet werden, die zu 100% auf Plastik bestehen, da diese auch nach langem Spielen noch ihre ursprüngliche Form aufweisen und so nicht als gezinkt gelten.

Anmerkung: Da mit 52 Blatt gespielt wird, könnten theoretisch 22 oder, falls keine Burn Cards zur Seite gelegt werden, sogar 23 Spieler teilnehmen. Texas Hold’em wird aber meist in kleineren Runden gespielt: häufig nur zu zehnt, in amerikanischen Casinos aber auch an Tischen mit vierzehn Plätzen.

Ziel ist es, die höchste Poker-Kombination zu erhalten bzw. durch geschickte Spielweise die anderen Spieler zur Aufgabe zu bewegen.

Dealer
Vor dem allerersten Spiel mischt der Croupier die Karten, lässt abheben und gibt (teilt) zunächst jedem Spieler eine offene Karte. Der Spieler mit der höchsten Karte ist erster Geber (Dealer) und erhält den Dealer(‘s) button.

Haben zwei Spieler im Rang die gleiche höchste Karte, so entscheidet die vom Bridge her bekannte Ordnung der Farben: Kreuz bzw. Treff (♣) gilt als die niedrigste Farbe, gefolgt von Karo (♦), Herz (♥) und Pik (♠).

Anmerkung: In Bezug auf die Gewinnentscheidung haben die Farben bei Texas Hold’em – so wie bei allen Poker-Varianten – keine Bedeutung.

Die Rolle des Kartengebers wechselt immer nach jedem einzelnen Spiel im Uhrzeigersinn – tatsächlich gibt die Karten im Casino jedoch stets der Croupier, der Spieler mit dem Dealer button nimmt nur fiktiv die Rolle des Gebers ein.

Blinds

Standard Hold’em-Pokertisch mit Dealer, small- und big blind

Der Spieler zur Linken des fiktiven Gebers (Dealer) muss einen vorgeschriebenen Einsatz, das sogenannte Small blind, zum Beispiel 5 €, setzen, sein Nachbar das big blind, im Allgemeinen den doppelten Wert des Small blinds, also 10 €. Die übrigen Spieler müssen vor Erhalt der ersten Karten keinen Grundeinsatz (Ante) leisten, bei den Hold’em-Varianten wird im Allgemeinen nicht mit ante, sondern mit Blind gespielt.

Der Spieler, der das small blind zu setzen hat, erhält beim Geben die erste Karte.

Sonderregeln für das Heads-up
Befinden sich nur zwei Spieler am Tisch (Heads-up), so sehen die Regeln der World Series of Poker vor, dass das small blind von dem Spieler mit dem dealer button gesetzt wird, während der andere Spieler das big blind setzen muss. Die an sich logische Reihenfolge wird nicht fortgesetzt und stattdessen geändert, damit nicht in allen vier Wettrunden einer Spielrunde der selbe Spieler den ersten Zug macht.

Diese Regel ist vor allem beim Turnierspiel von Bedeutung, da Cash games mit nur zwei Spielern kaum üblich sind.

Hole Cards und erste Wettrunde
Jeder Teilnehmer erhält zunächst zwei verdeckte Karten (hole cards auch pocket cards oder pockets). Der Spieler links vom big blind spricht als erster und eröffnet die erste Wettrunde (betting interval), er kann nun entweder

halten, auch mitgehen (call), also einen Betrag in Höhe des vorangegangenen Einsatzes setzen, oder
erhöhen (raise) oder
aussteigen (fold).
In der gleichen Weise setzen die übrigen Spieler im Uhrzeigersinn die Wettrunde fort.

Ein Spieler darf in ein und derselben Wettrunde den Einsatz nicht zweimal in Folge steigern, es sei denn, ein anderer Spieler hätte zwischen den beiden Geboten erhöht. Wenn also ein Spieler die Runde mit einem bet eröffnet oder ein raise setzt und alle folgenden Spieler entweder halten oder aussteigen, so ist diese Wettrunde beendet, und der Spieler, der den Einsatz zuletzt gesteigert hat, darf nun in dieser Wettrunde nicht nochmals erhöhen.

Limits
Bei Texas Hold’em sind vier Arten von Limits gebräuchlich

No limit: Es gibt nur ein Minimum für ein Bet bzw. ein Raise; hierbei empfiehlt sich die Regel, dass ein Bet bzw. Raise zumindest so hoch sein muss, wie die unmittelbar vorangegangene Erhöhung (z.B. die Höhe des Big blinds, oder, falls nicht erhöht wurde, wie der letzte Einsatz. Der Höchstbetrag, den ein Spieler im Laufe eines Spieles setzen darf, ist nur durch sein aktuelles Spielkapital (Table stake) begrenzt.

Pot limit: Es darf nur höchstens so viel gesetzt werden, wie sich zurzeit im Pot befindet.

Split limit (auch Spread limit): In den ersten beiden Wettrunden darf maximal bis zum Lower limit, ab der dritten Wettrunde bis maximal zum Higher limit gesetzt werden. Beträgt das Small blind 5 € und das Big blind 10 €, so beträgt das Lower limit 10 € und das Higher limit zumeist 20 €. In jeder Wettrunde darf der Einsatz höchstens drei Mal gesteigert werden, d. h. ein Spieler eröffnet die Runde mit einem Einsatz (Bet), dieser kann nun erhöht (Raise), weiter gesteigert (Reraise) und die Wettrunde mit einer letzten Steigerung (Cap) abgeschlossen werden. Sind nur noch zwei Spieler im Spiel, so darf solange erhöht werden, bis ein Spieler entweder gleichzieht (hält) oder aufgibt.

Fixed Limit: Wie Split limit, allerdings sind hier die Einsatzhöhen fest vorgegeben, während sie beim Split limit innerhalb der jeweiligen Grenzen frei wählbar sind. In den ersten beiden Runden kann daher nur zum Small bet, in den letzten beiden Runden nur zum Big bet gesetzt werden.

Bei No limit und Pot limit ist die Anzahl der Erhöhungen pro Wettrunde nicht begrenzt.

Gespielt wird in Casinos prinzipiell nicht mit Bargeld, sondern mit Jetons, bzw. engl. Chips; es gibt allerdings auch einige Turniere, bei denen ausschließlich mit Bargeld gespielt wird.

Flop und zweite Wettrunde
Nach Beendigung der ersten Wettrunde legt der Croupier erst eine Karte verdeckt neben den Stapel und dann drei Karten offen auf den Tisch (Flop), darauf folgt die zweite Wettrunde. Der Spieler in First position, d.h. der Spieler links vom fiktiven Geber, also der Spieler, der das Small blind setzen musste, hat in dieser und allen weiteren Wettrunden als Erster zu sprechen.

Ab dieser Wettrunde kann der Spieler, der zuerst sprechen muss, auch abwarten (check) und keinen Einsatz tätigen. Wartet der Spieler in First position ab, so kann der nächste Spieler ebenfalls abwarten oder wetten, usw.

Sobald jedoch ein Spieler ein Bet gesetzt hat, können die folgenden Spieler nur mehr entweder

halten (call oder mitgehen) und denselben Betrag in den Pot einzahlen, oder
erhöhen (raise) und einen höheren Betrag als der vorhergehende Spieler setzen, oder
aussteigen (fold oder passen) – in diesem Fall legt der Spieler seine Karten verdeckt ab und gibt dieses Spiel verloren.
Falls ein oder mehrere Spieler gesetzt haben, wird die Wettrunde solange fortgesetzt, bis alle Spieler entweder den Einsatz gehalten haben oder aus dem Spiel ausgestiegen sind.

Turn Card und dritte Wettrunde
Vor der dritten Wettrunde wird eine vierte offene Karte (Turn card) in die Mitte gelegt. Wird mit Split limit gespielt, so gilt ab nun das Higher limit. Es wird analog zur Vorrunde gesetzt.

River Card und letzte Wettrunde
Nun wird die fünfte Karte (River card) offen aufgelegt und es folgt die letzte Wettrunde.

Showdown
Obwohl Spieler 1 die derzeit besseren Karten hält (zwei Paare mit einer 7 als Kicker), hat er ohne zu bluffen keine Chance, die Hand zu gewinnen. Mit einer 2 oder 7 macht Spieler 2 eine Straße, 5 oder 6 führen zu zwei höheren Paaren für Spieler 2 und alle anderen Karten würden zu einem split pot führen

Kommt es nach der letzten Wettrunde zum Showdown, so stellt jeder Spieler aus seinen zwei Hand- und den fünf Tischkarten die beste Poker-Kombination aus fünf Karten zusammen; die sechste bzw. siebente Karte ist für die Gewinnentscheidung bedeutungslos. Der Spieler, der in der letzten Wettrunde als letzter erhöht (raise) hat, oder, falls niemand erhöht hat, derjenige, der in der letzten Wettrunde als erster gesetzt (bet) hat, oder falls niemand gesetzt hat, derjenige, der sich in First position befindet, muss seine Hand (seine Kombination) vollständig vorzeigen.

Alle im Spiel verbliebenen Spieler können nun nacheinander ihre Gewinnberechtigung nachweisen und ebenfalls ihre Karten aufdecken.

Wenn ein Spieler nur die fünf Karten des Tisches spielen möchte (Playing the board), soll er das annoncieren, damit das Weglegen der Handkarten nicht als Aussteigen missverstanden wird.

Der Spieler mit der höchsten Hand gewinnt den Pot. Im Falle von gleichwertigen Kombinationen wird der Pot unter den Gewinnern aufgeteilt (siehe Split pot).

Der Pot kann natürlich auch schon früher gewonnen werden, wenn in einer Runde alle Spieler bis auf einen ihre Karten ablegen und aufgeben (fold).

Burn Cards
Bevor der Dealer die Hole cards ausgibt, bzw. bevor er den Flop und später die Turn bzw. River cards aufdeckt, legt der Croupier stets eine Karte, eine sogenannte Burn card, verdeckt beiseite.

Der Sinn dieser Regelung liegt darin begründet, dass ein Spieler infolge einer nachlässigen Haltung der Karten durch den Dealer eventuell die oberste Karte erkennen und daraus einen Vorteil ziehen könnte.

Anmerkung: Vielfach wird das Brennen einer Karte vor dem Teilen der Hole cards unterlassen, dies widerspricht aber dem Sinn des Brennens, da gerade die allererste Karte beim Abheben besonders leicht erkannt werden kann. Gelegentlich wird jedoch vor dem Teilen nicht einmal abgehoben (z.B. TV-Pokerturniere): auch dies ist abzulehnen, da das Abheben gerade dazu dient, die oberste bzw. unterste Karte, die beim Mischen erkannt werden könnten, in der Mitte des Stapels zu versenken.

Split Pot
Im Kartenspiel Poker bezeichnet ein Split Pot (nicht zu verwechseln mit Side Pot eine Situation, bei der mindestens zwei Spieler gleich starke Hände halten. Als Folge wird der Pot zu gleichen Teilen unter den Gewinnern aufgeteilt.

Anders ausgedrückt könnte man sagen, dass es einen Split Pot gibt, wenn der Showdown zwischen zwei oder mehr Spielern unentschieden ausgeht.

Es ist auch möglich, dass mehr als zwei Spieler die selbe Hand halten. In diesem Fall wird der Pot in gleiche Teile aufgeteilt:

Problemstellung
Den nicht teilbaren Jeton bei Splitpots erhält immer der sich noch im Spiel befindende, also mitbietende Spieler links vom Dealerbutton. Bei allen Studvarianten erhält den Jeton die höchste Karte, gereiht nach der Farbe (Pik, Herz, Karo und Kreuz). Bei allen High/Low Varianten geht der Jeton zu High.

Side Pot
Der side pot (nicht zu verwechseln mit Split Pot) ist eine mögliche Option in einem Pokerspiel.

Wenn ein Pokerspieler alle seine Chips setzen will, er also all in geht, jedoch mindestens zwei gegnerische Spieler über diesen Betrag setzen wollen, wird parallel zum Hauptpot (main pot) ein zusätzlicher Pot eingerichtet, den man side pot nennt. Der Spieler, der all in ist erhält maximal den main pot, nicht jedoch den side pot. Sollte keiner der Spieler das all in erhöhen, wird kein side pot eröffnet, und der Gewinner hat Anspruch auf den gesamten Pot.

Ist ein side pot eröffnet, so kann der Spieler, der all in ist, nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen, darf jedoch seine hole cards noch nicht aufdecken.

Die anderen Spieler, die das all in zumindest gecallt haben, dürfen noch regulär setzen. In Turnieren wird aber meist bis zum Ende der Hand nur noch gecheckt, da man den Spieler, der all in ist, vom Tisch verdrängen will und diese Chancen mit mehreren Spielern proportional zu deren Menge ansteigt.

Wenn nach der fünften Karte gecheckt oder alle Einsätze gecallt wurden, haben alle Spieler ihre Karten zu zeigen. Wenn der Spieler mit dem all in die beste Hand hält, erhält er den main pot. Den side pot erhält der gegnerische Spieler mit der zweitbesten Hand. Hält er jedoch nicht die beste Hand, gehen der main pot und der side pot an den gegnerischen Spieler mit der besten Hand.

Hinweis: Es ist auch möglich, dass mehrere side pots errichtet werden.